LVM‑Versicherungsagentur Alfons Löpping e.K. in Legden
Wir kümmern uns!
Wir kümmern uns – und das merken Sie sofort, wenn Sie mit uns in Kontakt treten, sich beraten lassen oder Unterstützung im Schadensfall brauchen. Kompetent, persönlich, freundlich, schnell und unkompliziert, genau so arbeiten wir. Denn für uns zählt, dass Sie sich jederzeit gut aufgehoben fühlen.
Alfons Löpping
Frederik Löpping
Claus Sundrum
Lukas Hagedorn
Julian Temme
Emil Lauschus
Marie-Sophie Enning
Gerrit Haupt
Brigitte Kock
Vera Löpping
Unsere Agentur in Zahlen
1922
gegründet
in 3.
Generation
10
Mitarbeitende
Unsere Empfehlungen
Agenturwelt
Vereinigte Hagel
Mit der Nr. 1 auf Nummer sicher gehen
Die Vereinigte Hagel ist führender Spezialversicherer im Bereich Pflanzenbau für die Absicherung von Wettergefahren und verlässlicher Partner der versicherten Mitglieder für ihr individuelles Risikomanagement. Die Mitglieder sind Landwirte, Winzer, Obst- und Gemüsebauern.
Wir sind gern für Sie da
Unsere Historie begann mit landwirtschaftlichen Versicherungen, unser Horizont hat sich mit der Vielzahl unserer Kunden und ihrer Bedürfnisse stark erweitert.
Heute bieten wir Ihnen in folgenden Themenbereichen eine tief gehende Analyse, umfassende Beratung, zukunftssichere Leistungen und einen für Sie bequemen Rundum-Service vor Ort:
- Sach-, Privat- und Familienversicherungen aller Art
- Risiko-Management für den Mittelstand
- Immobilien- und Objektfinanzierungen
- Finanzanlagen und Vermögensaufbau
Wir arbeiten in diesen Themenfeldern schwerpunktmäßig mit der LVM Versicherung sowie deren Partnern. Wenn Sie Kunde bei uns sind, werden wir Sie laufend über Änderungen informieren und Ihnen neue Chancen und Risiken aufzeigen.
Wenn Sie es noch nicht sind - fordern Sie uns!
Egal aus welchem Anlass gern wird über viel zu hohe Preise und über den Verfall des Geldes gesprochen. Vor über 80 Jahren waren diese Themen an der Tagesordnung, denn 1923 nahm die Inflation ungeahnte Ausmaße an. Bargeld wurde zur "heißen Ware" und musste sofort in Käufe umgesetzt werden, weil das Geld am nächsten Tag nichts mehr wert war. Auf dem Höhepunkt der Inflationskrise im November 1923 kostete ein US-Dollar 4,2 Billionen Mark.
Der Politiker und Finanzwissenschaftler Dr. Karl Helfferich entwickelte als Staatssekretär im Finanzministerium im Sommer 1923 den Plan einer Roggenwährung zur Überwindung dieser die Wirtschaft lähmenden Inflation. Da eine Goldwährung auf Grund zu geringer Goldreserven undurchführbar war, schlug der Reformer vor, auf eine Roggenmark, die 5 kg Roggen entsprach, auszuweichen. Von der Staatsregierung wurden Roggengeldanteilscheine ausgegeben. Der Wert schwankte mit dem Roggenpreis - demnach war die Roggenwährung gleich Goldwährung.
Auch münstersche Unternehmen, wie der Versicherungsverein gegen Haftpflicht für Landwirte der Provinz Westfalen (die heutige LVM Versicherung) führten die Roggenwährung im September 1923 ein. Das Bemerkenswerte war, dass es sich nicht um eine fiktive Roggenversicherung handelte, sondern der Roggen tatsächlich in natura eingenommen und ausgegeben wurde.
Den Roggenbeitrag kassierten die örtlichen Vertrauensmänner per Pferdewagen und lagerten ihn, da sie selbst Landwirte waren, in Silos und Speichern ein. Auch Schäden wurden in Roggen bezahlt, eine Besonderheit, die nur landwirtschaftlich spezialisierten Versicherern möglich war.
Auch Heinrich Löpping kassierte noch in Roggenwährung. Wer von seinen Kunden nur in Roggen bezahlte, brachte seine Fuhre gleich in Löppings Scheune.
Ende 1923 war der LVM Besitzer eines Schatzes von mehreren Tausend Zentnern Roggen, ein "Sachwert", der die finanzielle Reserve für die Zeit nach der Inflation darstellte. Als die Währung sich 1924 stabilisierte, verkaufte der Versicherer den Roggen für durchschnittlich 7,50 Mark pro Zentner. Im Juni 1924 wurden die Roggenpolicen auf Goldmark umgestellt.
Heinrich Löpping fing da praktisch nach einem Jahr ganz neu an. Und das muss wohl sehr erfolgreich gewesen sein, denn 1933 zog er ins Dorf zur Stiege in das Haus, das auf dem jetzigen Parkplatz gestanden hat.
In den Fünfzigerjahren gab es durch die Motorisierung in der Landwirtschaft einen Aufschwung bei den Versicherungen. Nichte Maria Löpping half mit, gerade dem Chaos am Monatsende Herr zu werden. Da mussten die Rechnungen sortiert und die Beiträge verbucht werden. Immer im Februar wurde es auf der Stiege an einigen Tagen recht eng. Unzählige Mopedbesitzer holten sich bei Heinrich Löpping ihr neues Kennzeichen ab. Heinrich kannte fast alle persönlich. Karteikarten benutzte er nie, er hatte alles im Kopf.
Nachdem die LVM Versicherung sich von ihrer ausschließlichen Bindung an die Landwirtschaft gelöst hatte, gab es für Heinrich Löpping außer neuen Kundenkreisen auch neue Versicherungssparten zu verkaufen. Beispielsweise eine Hausratversicherung für 5 Mark und eine Autoversicherung für 23 Mark. Im Deutschland der Wirtschaftswunderjahre kamen viele Kunden hinzu. 1960 wurde das Haus auf der Stiege verkauft und Heinrich Löpping baute ein Haus auf der Neustadt 20, in das seine Agentur umzog.
1967 übernahm Neffe Alfons Löpping sen. die Agentur und führte sie mit seiner Schwester Maria Löpping weiter.
Sohn Alfons Löpping jun., der heutige Agenturinhaber, übernahm 1985 das Geschäft und führte erst einmal Computer im Versicherungsbüro ein. 1990 kaufte er das Gebäude Neustadt 26, dass er zur Hälfte zu Büroräumen und zur anderen Hälfte als Wohnhaus umbaute.
Die Ansprüche der Kunden sind gestiegen, ist seine klare Antwort auf die Frage, was sich gegenüber früher entscheidend geändert habe. Auch wenn die LVM jetzt ein Versicherer für Familien und kleine und mittlere Betriebe geworden sei, so bliebe der Kontakt zur Landwirtschaft immer noch stark vorhanden. Landwirte sind jetzt auch Geschäftsleute, das müssen wir berücksichtigen, meint Alfons Löpping. Vom Agenturgründer Heinrich Löpping hat er geerbt, ohne Karteikarten auszukommen. Das macht jetzt die modernste Computertechnik und bringt ihm so mehr Zeit für seine Kunden.